und Jochen Schweizer war natürlich dabei.
Wie schon in den vergangenen zwei Jahren luden
Markus und
Jens zum Sommerevent „Mit den Affiliates geht’s den Bach runter“. Das Marketing-Team von Jochen Schweizer wog kurz die Risiken ab und entschied nach dem Lesen der Einladung (Für die Profis unter Euch, die ihre Sorgen hinter sich lassen und mit dem Leben abschliessen wollen…) Dennis und Manuel aus dem Online-Team zu diesem Talfahrtskommando zu schicken, um das Team nicht zu sehr zu schwächen.
Nach einer Spritztour inklusive Gratis-Erlebnis „Cache Sammeln“ über den Fernpass mit
Markus‘ Astra Twinport erreichten wir unser Ziel bei der Raftingbasis
Feelfree in Haiming schön rechtzeitig, sodass noch Zeit für einen Gummihotdog zur Stärkung blieb. Nach kurzem Sammeln, Händeschütteln und Kennenlernen ging’s dann auch schon mit Canyoning los. Den ersten Adrenalinkick durften wir noch in Ulli’s Taxi bei der Anfahrt erleben, als wir an einer Baustelle vorbeimussten, wo uns am linken Fahrbahnrand noch etwa 5 Zentimeter von einer 50 m Schlucht trennten. Gottseidank waren wir bei Ulli und vor allem beim freundlichen Bauarbeiter („Du konnsch ma vatraun!“) der uns vorbeilotste in sicheren Händen. Danach waren wir, so wie 18 andere, in der „normalen“ Canyoning-Tour unterwegs, während 7 etwas Lebensmüde die „Ultimo-Tour“ mit 12-Meter-Sprüngen und anderen Leckerlis in Angriff nahmen. Allerdings kamen auch wir in puncto Adrenalin nicht zu kurz, da Abseilen von Brücken, Sprünge aus einigen Metern, Rutschen über Wasserfälle etc. auch hier angesagt waren. Wenn man jedoch einmal den Sprung ins kalte Wasser (kommt diese Redensart etwa vom Canyoning?) gewagt hat, macht es nur noch Spaß, Spaß und Spaß. Auch unsere Guides Max, James und Steve taten ihr Übriges, um unseren Ausflug zum Genuss werden zu lassen. Vor allem die Kasspatzn, die Obstler und die kalten Zipfer Märzen am Ende der Tour hoben die bereits gute Stimmung noch weiter.
Anschließend düsten wir zur Unterkunft im 4-Sterne Nature Resort in Ötz, wo wir eine Superhütte gemeinsam mit
Ben und
Dietmar bezogen. Nach kurzer Absprache entschieden wir uns, dass die Österreicher (Dietmar und Manuel) sowieso obenauf sind und deshalb im 1. Stock schlafen. Andere Stimmen munkeln jedoch, dass Dennis und Ben sich weitsichtig entschieden, nicht in der Nacht die Treppen raufzuturnen. Am Abend konnten wir dann im Tippi bei offenem Feuer unsere Heldentaten des Tages loswerden und außerdem prächtig über SEMSEO und andere Mutproben quatschen.
Tags darauf war Rafting angesagt: Diesmal entschieden Dennis und ich mit dem Leben nun endgültig abgeschlossen zu haben und die todesmutige Tour über die Ötztaler Ache in Angriff zu nehmen. Nach kurzem Vorgeplänkel (genannt Sicherheitseinweisung) stürzten wir uns ins Boot und in die weiße Gischt. Aufgrund unserer technischen Überlegenheit (oder war es doch die Streckenkenntnis unserer Guides?!?) besiegten wir den wilden Fluss jedoch souverän. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir uns schon sehr auf ein Augenzeugenvideo freuen, das es hoffentlich bald auf
Skuub.de zu sehen gibt.
Den Nachmittag verbrachten die meisten mit Dösen, Saunieren, Networking oder allem zusammen. Abends stand dann noch eine Wanderung zum Piburger See an. Wer hier denkt, dass die zurückgelegten Höhenmeter der anstregenste Teil waren hat jedoch die Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht, denn der entschied, nachdem er weder
Robert noch uns mit Extraportionen zum Platzen gebracht hatte, die guten und seltenen Schnäpse aus den schönsten und allerschönsten Stamperlgläsern zu servieren. Doch auch Spenling, Zirbe und altrussischer Apfelschnaps schafften es nicht uns vom Trampelpfad abzubringen und so folgten doch alle dem Fackellicht wieder zurück ins Tal und ins Tippi wo sich die Geschichte des Vortags wiederholte.
Alles in allem ein sehr, sehr gelungener Ausflug der für uns eine Menge Spaß bedeute. Ich persönlich freue mich, dass ich so herzlich in die Runde aufgenommen wurde. Außerdem habe ich den Feiertag gleich genutzt, um die
Canyoning und
Rafting-Erlebnisse von Jochen Schweizer zu studieren und meinen nächsten Adrenalinschub zu planen.
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