So, da bin ich wieder zurück von unserem Paintball-Event in Berlin bzw. in der Brandenburgischen Einöde.
Nach einer kleinen Odyssee vom Flughafen Schönefeld zur Autovermietung zum Berliner Hauptbahnhof haben der Dennis und ich den Haufen Verrückter eingesammelt und sind losgedüst nach Garzau. Dort ist genau soviel los, wie es sich anhört... Nichts! Weit und breit Wiesen und Felder und unglaubliche Buckelpisten- und Kopfsteinpflasterstrassen.
Ich dachte ja nicht, dass es sowas noch gibt! Für mich war's ja das erste Mal, dass ich in Berlin bzw. im Osten war.
Dort angekommen hatte der
Janek schon ein paar Würschtl auf den Grill gepackt, so dass sich einige nochmal stärken konnten, bevor's losging.
Und es ging gleich richtig los! Diesmal wurde wirklich keiner verschont und alle haben einstecken müssen.
Ich hab ja immer großkotzig behauptet, das tut nicht so weh... Tja, dachte ich - blutige Streifschüsse aus gefühlten 10cm Entfernung auf den Allerwertesten zwirbeln dann doch ganz ordentlich. Wir haben uns also 3h lang ausgetobt und uns auf eigene Faust von Feld zu Feld durchgeschlagen - Janek hat uns lediglich darauf hingewiesen, dass wir nicht Richtung Wohnsiedlung schießen sollten... Ob das die beste Idee war? Auf den Feldern im Wald haben dann einige vergessen, dass Paintball ein Sport ist und wir nicht in den Krieg ziehen.

Spaß hat's trotzdem gemacht.
Nach dem Essen sind wir dann Richtung Unterkunft
gefahren geholpert. Was uns erwartete, hätte auch locker als DDR-Museum durchgehen können. Eine Ferien-Bungalow-Siedlung mit Affenkäfig am nahe gelegenen berühmten Däbersee in der idyllischen Märkischen Schweiz. Das ganze hatte schon einen gewissen Landschulheim-Ferienlager-Charme. Auch für Unterhaltung war gesorgt:
Na gut, die Partie Schach hab ich dann verloren, aber so konnte wenigstens unser "
schwuler Edelmann mit Cowboyhut" Nils ein bisschen sein Ego polieren.
Um Mitternacht wurden wir dann freundlich darauf hingewiesen, dass die Bar ab jetzt geschlossen sei. Also haben sich die letzten Richtung Bungalow verabschiedet. Jedoch nicht, ohne sich für die nächsten Stunden mit Flüssigem zu versorgen. Unsere "Mädels-WG" hat es sich dann in guter alter Ferienlager-Manier im Bungalow gemütlich gemacht und weitergefeiert.
Gerüchten zufolge sind einige Mitbewohner später noch losgezogen um in den anderen Bungalows zu brandschatzen.
An dieser Stelle: Danke
Pip, dass Du die Küchenrolle aus dem Klo gefischt hast... Wir wissen immer noch nicht, wie sie dorthin gekommen ist. Ebenso wenig, wer auf die glorreiche Idee kam, die ganze Nacht die Tür zur Terrasse auf zu lassen. Es war a****kalt morgens! Ich tippe darauf, es war die Rache für den kochenden Hintern zuvor.
Danke für die lustige, kurze Nacht! Aber ich will mir ja nicht hinterher sagen lassen müssen, dass man nüchtern nicht mitfeiern kann...
Nach dem Frühstück ging's wieder zurück in die Hauptstadt.
Allerdings nicht, ohne eine Lektion gelernt zu haben: Ein halber Liter Orangensaft auf versoffenenen Magen ist nicht immer die beste Idee!
Die Ehren-Tapferkeitmedaille für das Wochenende kriegt in jedem Fall Enno von Fliks! Dankeschön für Deinen Einsatz...
In Berlin angekommen hat sich der Jim mit Dennis und mir noch unsere House Running-Station am Alexanderplatz angeschaut, bevor es dann endgütlig nach Hause ging.
Bilder gibt's hier. Wie immer unzensiert, da ich viel zu faul bin irgendwas zu bearbeiten oder auszusortieren.
Update:
Scarlett hat übrigens auch schon berichtet.
Enno auch.
Die beiden SEO-Cowboys
Pip und
Nils sowieso, inklusive vernichtendem Bildmaterial.